Knaur Verlagschallenge 2020

https://susileseecke.wordpress.com/2020/01/13/rezension-verrat/

° 368 Seiten

° Verlagsgruppe Droemer Knaur

VERRAT

von Dr. Sabine Fitzek  (Autor)

Im Rahmen einer Wanderbuchaktion von https://www.facebook.com/Recensioonline/ durfte ich das erste Werk von Dr.Sabine Fitzek lesen. Hier erst einmal Danke an Recensio Online und den Droemer Knaur Verlag.

Inhalt:

Hochspannend und beklemmend nah an der Realität: wenn ein Menschenleben zum Kostenfaktor wird. Für Hauptkommissar Matthias Kammowski ist nicht nur das Wetter ein Schock, als er aus dem Kuba-Urlaub in die Berliner Kälte zurückkommt: In sein Einzelbüro – ein Privileg, das er seit Jahren erfolgreich verteidigt – hat man ihm eine junge Kollegin gesetzt, die er einarbeiten soll. Und zwar gleich mit einem brisanten Mordfall, denn der Geschäftsführer eines katholischen Klinikunternehmens wurde tot in einem Berliner Hotel aufgefunden. Als Kammowski dann auch noch Besuch von der Journalistin Christine erhält, einer alten Freundin, die ihm eine haarsträubende Verschwörungstheorie über mafiose Zustände im Berliner Gesundheitssystem präsentiert, hat der Kommissar endgültig genug. Doch dann entgeht Christine nur knapp einem Anschlag auf ihr Leben … »Verrat« ist der erste Teil einer Krimi-Reihe, die sich spannend und hochkompetent die jüngsten Skandale im Gesundheitswesen vornimmt. Die Autorin Dr. Sabine Fitzek ist Neurologin und hat über 10 Jahre als Chefärztin gearbeitet. Beste Unterhaltung für Fans von Polit-Krimis und Spannungsromanen mit gesellschaftskritischem Hintergrund.

Meine Meinung:

Der Name Fitzek lässt einem erst einmal aufhorchen. Ein bisschen googeln und schnell weiß man das die Autorin die Schwägerin des Bestsellerautoren Sebastian Fitzek ist. Demzufolge setzen viele ihre Erwartungen ins unermessliche. Ich selbst hatte keine hohen Erwartungen an das Buch und war somit umso überraschter davon. Dr.Sabine Fitzek konnte mich nach den ersten Seiten regelrecht fesseln. Der Schreibstil ist sehr flüssig und einvernehmend. Je tiefer man in das Konstrukt aus Macht und Geld, dem Gesundheitswesen und den damit zusammenhängenden Skandalen eintaucht, desto mehr zeigt sich, das die Autorin auf einem Grat zwischen Wahrheit und Fiktion wandelt. Man spürt deutlich, das die Autorin selbst Ärztin ist und auf eine lange Chefarzttätigkeit zurückblicken kann, in klaren verständlichen Worten lässt sie tief hinter die Kulissen des Gesundheitswesen blicken.. Richtig begeistern konnten mich auch die Protagonisten. Ausgestattet mit viel Gefühl und Lebendigkeit, wirken sie beim Kennenlernen richtig menschlich. Hauptkommissar Kammowski, ein Eigenbrötler wie er im Buche steht, ein echter Typ mit Ecken und Kanten ohne dabei abgedroschen zu wirken oder gar klischeehaft, ganz im Gegenteil. Kammowski Kollegin Svenja, darf nicht nur das Büro mit dem Hauptkommissar teilen, er muss sie auch noch einarbeiten, nicht gerade das, was sich der Eigenbrötler nach seinem Urlaub erhofft hat. Leicht verwirren können jedoch die vielen handelnden Personen. Die Kapitel sind zwar mit Überschrift versehen, doch wenn man kurzzeitig abgelenkt war, muss man erst einmal die grauen Zellen aktivieren um den Anschluss wiederzufinden.

Mein Fazit:

Das Debüt von Dr. Fitzek konnte mich persönlich überzeugen. Spannend und auch sehr Informativ im Hinblick auf das Gesundheitswesen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung von Matthias und Svenja. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4*

Rezension: Verrat

° 368 Seiten

° Verlagsgruppe Droemer Knaur

Verrat

von Dr. Sabine Fitzek  (Autor)

Im Rahmen einer Wanderbuchaktion von https://www.facebook.com/Recensioonline/ durfte ich das erste Werk von Dr.Sabine Fitzek lesen. Hier erst einmal Danke an Recensio Online und den Droemer Knaur Verlag.

Inhalt:

Hochspannend und beklemmend nah an der Realität: wenn ein Menschenleben zum Kostenfaktor wird. Für Hauptkommissar Matthias Kammowski ist nicht nur das Wetter ein Schock, als er aus dem Kuba-Urlaub in die Berliner Kälte zurückkommt: In sein Einzelbüro – ein Privileg, das er seit Jahren erfolgreich verteidigt – hat man ihm eine junge Kollegin gesetzt, die er einarbeiten soll. Und zwar gleich mit einem brisanten Mordfall, denn der Geschäftsführer eines katholischen Klinikunternehmens wurde tot in einem Berliner Hotel aufgefunden. Als Kammowski dann auch noch Besuch von der Journalistin Christine erhält, einer alten Freundin, die ihm eine haarsträubende Verschwörungstheorie über mafiose Zustände im Berliner Gesundheitssystem präsentiert, hat der Kommissar endgültig genug. Doch dann entgeht Christine nur knapp einem Anschlag auf ihr Leben … »Verrat« ist der erste Teil einer Krimi-Reihe, die sich spannend und hochkompetent die jüngsten Skandale im Gesundheitswesen vornimmt. Die Autorin Dr. Sabine Fitzek ist Neurologin und hat über 10 Jahre als Chefärztin gearbeitet. Beste Unterhaltung für Fans von Polit-Krimis und Spannungsromanen mit gesellschaftskritischem Hintergrund.

Meine Meinung:

Der Name Fitzek lässt einem erst einmal aufhorchen. Ein bisschen googeln und schnell weiß man das die Autorin die Schwägerin des Bestsellerautoren Sebastian Fitzek ist. Demzufolge setzen viele ihre Erwartungen ins unermessliche. Ich selbst hatte keine hohen Erwartungen an das Buch und war somit umso überraschter davon. Dr.Sabine Fitzek konnte mich nach den ersten Seiten regelrecht fesseln. Der Schreibstil ist sehr flüssig und einvernehmend. Je tiefer man in das Konstrukt aus Macht und Geld, dem Gesundheitswesen und den damit zusammenhängenden Skandalen eintaucht, desto mehr zeigt sich, das die Autorin auf einem Grat zwischen Wahrheit und Fiktion wandelt. Man spürt deutlich, das die Autorin selbst Ärztin ist und auf eine lange Chefarzttätigkeit zurückblicken kann, in klaren verständlichen Worten lässt sie tief hinter die Kulissen des Gesundheitswesen blicken.. Richtig begeistern konnten mich auch die Protagonisten. Ausgestattet mit viel Gefühl und Lebendigkeit, wirken sie beim Kennenlernen richtig menschlich. Hauptkommissar Kammowski, ein Eigenbrötler wie er im Buche steht, ein echter Typ mit Ecken und Kanten ohne dabei abgedroschen zu wirken oder gar klischeehaft, ganz im Gegenteil. Kammowski Kollegin Svenja, darf nicht nur das Büro mit dem Hauptkommissar teilen, er muss sie auch noch einarbeiten, nicht gerade das, was sich der Eigenbrötler nach seinem Urlaub erhofft hat. Leicht verwirren können jedoch die vielen handelnden Personen. Die Kapitel sind zwar mit Überschrift versehen, doch wenn man kurzzeitig abgelenkt war, muss man erst einmal die grauen Zellen aktivieren um den Anschluss wiederzufinden.

Mein Fazit:

Das Debüt von Dr. Fitzek konnte mich persönlich überzeugen. Spannend und auch sehr Informativ im Hinblick auf das Gesundheitswesen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung von Matthias und Svenja. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4*

Rezension: Alles schläft

#Piper #NetGalleyDE #Allesschläft

Alles schläft: Ein weihnachtlicher Kriminalroman

von Jarosch, Lisbeth

Conni kehrt nach 2 Jahren zurück in ihren Heimatort Wetterbach. Nach dem Tod ihres Vaters, ist sie mit ihrem Freund nach Brüssel gezogen. Als sie herausbekommt das er sie betrogen, beendet sie die Beziehung und kehrt völlig mittellos in die Heimat zurück. Schnell bekommt Conni u spüren das sie unerwünscht ist. Ihre Schwester, die sich um die pflegebedürftige Mutter kümmert ist jetzt mit Hannes, dem Exfreund von Conni zusammen. Ihre ehemaligen Freunde wenden sich ebenfalls nach und nach von ihr ab. Als Conni Drohbriefe erhält, steht sie alleine da, hat niemanden an den sie sich wenden kann. In ihrer Not versucht sie wieder an Hannes ranzukommen,der ihr auch deutliche Signale sendet…..

Ein Krimi mit leichten Thrillerelementen. Meine Probleme hatte ich mit Conni, am liebsten hätte ich sie mal ordentlich durchgeschüttelt, ihre narzisstische Artbhat mich so manches mal zur Weißglut gebracht, doch das musste wohl genauso sein, denn sie sorgt gerade mit ihrer Art dafür, das der Leser regelrecht an die Story gefesselt wird. Die Protagonisten sind durchweg lebendig und authentisch gezeichnet. Rückblicke in die Vergangenheit zeigen, wie Conni damals schon war und steigern die Spannung enorm.Schon als Jugendliche, nahm Conni keine Rücksicht auf Verluste, nahm keinerlei Rücksicht auf andere. Dies bekommt sie nun mit voller Wucht zu spüren. Als ihr bewusst wird, das sie wohl früher viel falsch gemacht hat und nun für ihre Fehler bezahlen soll, kommt diese Erkenntnis für sie wohl zu spät.

Mein Fazit:

Trotz der äußerst unangenehmen Protagonistin, gelingt es der Autorin hier einen Krimi zu präsentieren, der den Leser enorm fesselt. Blickt man erst einmal hinter die Fassade, findet man so manch verborgene Gefühle dahinter. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4*

Rezension: ANgefasst

ANgefasst: Team Gran Canaria von [Summer, Drea]

ANgefasst: Team Gran Canaria 

von Drea Summer  (Autor)

Jenny und Sven, die Privatermittler auf Gran Canaria bekommen einen neuen Fall. Der Schweizer Urs Gautier beauftragt die beiden, seinen Hund zu finden, der augenscheinlich entführt würde. Ein Fall der schnell gelöst sein sollte, doch schon kurze Zeit später nimmt das ganze eine verheerende Wendung. Die Frau sowie die Tochter Gautiers verschwinden und auch Jenny ist wie vom Erdboden verschluckt. Während die Polizei fieberhaft nach den dreien sucht, macht sich daran Jenny selbst zu finden. Ob ihm dies gelingt und welche Grausamkeiten er zu Tage fördert, dürft ihr selbst lesen.

Auch der zweite Teil von Team Gran Canaria konnte mich wieder auf ganzer Linie überzeugen. Der flüssige Schreibstil und die Erzählung aus verschiedenen Perspektiven und Zeiten, lassen Bilder im Kopf entstehen, die einem so schnell nicht mehr los lassen. Durch die Wechselnden Sichten, baut die Autorin eine Spannung auf, ie sich bis zum fulminanten Ende weit oben hält. Die Protagonisten, lebendig und authentisch dargestellt, sind schon sowas wie Freunde für mich. Ich habe mit Sven gelitten, gehofft und gebangt, seine Emotionen wurden richtiggehend auf mich übertragen. Neben der ungemein hohen Spannung bleibt jedoch auch der bekannte schwarze Humor nicht auf der Strecke. Drea Summer widmet sich in “ Angefasst “ einem Thema, welches mir immer wieder Gänsehaut bereitet.

Mein Fazit:

Drea Summer wieder in Höchstform. Geschickt führt sie ihre Leser mal wieder an der Nase herum, kaum glaubt man zu wissen wie sich ein Steinchen ans andere fügt, schlägt die Autorin einen Haken und man sieht nur noch den trockenen Wüstenstaub hinter ihr. Wer die Autorin und ihre Werke noch nicht kennt, sollte dies schnell nachholen. Von mir gibt es klare Leseempfehlung und 5*

Rezension: Unbarmherzig

Unbarmherzig: Thriller von [Kleinknecht, Markus]

Unbarmherzig

von Markus Kleinknecht  (Autor)

° Ullstein

°384 Seiten

Inhalt:

Das Harburger Tageblatt schließt nach 150 Jahren seine Pforten. Reporter Jan Fischer und seine Freundin Charlotte Sander stehen somit vor dem beruflichen aus, doch auch ihre Beziehung steckt momentan in einer Krise. Jan beschließt, seinen lang gehegten Traum zu verwirklichen. Während er sich zusammen mit Simone Junker, einer Fallanalytikerin mit Serienmördern und deren Opfern sowie den Hinterbliebenen auseinandersetzt, versucht Charlotte einer Jugendfreundin zu helfen. Bei ihren Recherchen stoßen Jan und Simone auf einen Fall, der nie aufgeklärt werden konnte. Als Jan dabei dem Täter immer näher kommt, gerät Charlotte in dessen Visier.

Meine Meinung:

Ein Krimi, der ziemlich unspektakulär beginnt und eine Weile braucht bis er sich entfaltet. nimmt er erst einmal an Fahrt auf, hält er den Leser bis zum Ende gefesselt. Jan gefällt mir dabei als Charakter am besten, er ist diszipliniert, geht seinen Weg und lässt sein gestecktes Ziel nicht mehr aus den Augen. Charlotte dagegen hat mich stellenweise schier zur Weißglut gebracht. Egoistisch, stellenweise naiv und scheinbar gefühlskalt kam sie mir vor, dennoch machte sie sich dadurch interessant. Der Schreibstil ist durchgehend flüssig, ist man erst einmal richtig in der Story angekommen, fliegt man nur so durch die Seiten. erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, das erhöht die Spannung.

Mein Fazit:

Mit “ Unbarmherzig “ legt Markus Kleinknecht den Grundstein zu einer neuen Krimi Reihe. Ein spannender Krimi, der auf leisen Sohlen daherkommt, langsam an Fahrt aufnimmt und dramatisch endet. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4* dazu.

Rezension: Poppy

Poppy

von Astrid Korten 

“ Poppy “ basiert auf einer wahren Begebenheit. In diesem Buch gibt Astrid Korten der kleinen Poppy eine Stimme, die Stimme geht tief unter die Haut und lässt kein Herz kalt.

Zum Inhalt selbst möchte ich eigentlich nicht viel sagen. Man muss diese Zeilen auf sich wirken lassen,um die erschütternden Begebenheiten in ihrem ganzen Ausmaß zu verstehen. Ich ziehe hier meinen imaginären Hut vor Astrid Korten und “ Poppy “ ohne deren Mut und Offenheitdie es dieses Buch uns seine grausame Wahrheit nicht geben würde.

“ Poppy ist sein kleiner Liebling. Es ist ihr Geheimnis. Aber manchmal werden Geheimnisse zu groß.

Poppy hat mich mit ihrer Geschichte an meine emotionale Grenze gebracht, zwischen Heulkrämpfen und einem leichten Schmunzel machte sich eine enorme Wut in mir breit. Wut auf diesen ekelhaften Menschen, der sich eine Mutter mit Kind ins Haus geholt hat um seine ekelhaften Triebe auszuleben, und Wut auf diese Frau, die sich Mutter nannte, die vor lauter Dollarzeichen in den Augen, das Wohl ihres Kind aufs Spiel setzte. Statt zu hinterfragen weshalb ihr Partner keinerlei Interesse an ihr als Frau zeigte, spielte Patrizia lieber die “ Frau von Welt “ Shoppen bis zum umfallen, von St.Tropez schwärmen und sich in ihrer Rolle als reiche Unternehmergattin zu suhlen. Das ihre Tochter dabei auf der Strecke blieb, keine Freundinnen hatte, das nahm Frau von Welt gerne in Kauf, denn “ Pick -Up “ wusste schließlich am besten was gut für Poppy war.

Astrid Korten verleiht Poppy eine Stimme, welche nicht ungehört bleiben darf. Erzählt aus der kindlichen Sicht des kleinen Mädchens, kommt die Tragweite des unsäglichen Martyriums erst richtig zur Geltung. Der Schreibstil ist sehr flüssig, der Ton der dabei im Kopf entsteht, ist jedoch Messerscharf, diese Schärfe, die dabei hervorkommt, dringt tief in das bewusstesein des Lesers ein, brennt sich regelrecht in den Gedanken fest und sorgt dafür, das man die kleine Poppy am liebsten nie wieder alleine lassen möchte.

Mein Fazit:

Astrid Korten, eine Frau die kein Blatt vor den Mund nimmt und die sich auch an Themen wagt, die nicht alltäglich, hat mit “ Poppy “ wieder einmal gezeigt, welch begnadete Autorin sie ist.

Kindesmissbrauch, Tabuthema in der Gesellschaft. Lieber wegschauen, statt helfen, doch genau da müssen wir ansetzen, den unsere Kinder sind unser höchstes Gut.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. 5* und ein ganz großes Dankeschön an Astrid Korten und “ Poppy „, die beiden Frauen, die hoffentlich noch ganz viele Menschen erreichen werden.

Rezension: Vier Jahre

Vier Jahre

Vier Jahre

von Carin Gerhardsen 

° Heyne Verlag

° 400 Seiten

Erst einmal muss ich sagen, das ich das Buch nach den ersten Seiten erst einmal zur Seite legen musste. Ich fand überhaupt keinen Zugang in die Story und tat mir echt schwer damit. Nach den Feiertagen wagte ich dann einen zweiten Versuch, und wie das als mal so ist, flutschte es dann doch. Den Einstieg finde ich nach vor steinig, doch wenn man diese Hürde überwunden hat, kann man sich getrost zurücklehenen und genießen.

Zum Inhalt:

Winter 2014: Gotland liegt unter Eis und Schnee begraben. Ein Verkehrsunfall mit Todesfolge, ein Liebespaar, eine junge Frau und ein Mann sowie Konsequemzen die erst 4 Jahre später zum Tragen kommen.

Meine Meinung:

Wie ich oben schon erwähnte hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten. Beim zweiten Versuch konnte ich mich dann auf die Story einlassen. Auch wenn ich den Beginn immer noch holprig und stellenweise verwirrend fand, packte mich die schwelende Spannung und ließ mich auch kaum noch los. Was man bei diesem Buch unbedingt braucht ist Ruhe und absolute Konzentration. Die Autorin spannt ihre Leser richtig in die Story ein. Bei diesem Buch wird man gefordert, muss zwischendurch aber auch mal einen Schritt zurückmachen um am ball zu bleiben. Während sich nach und nach die Steinchen langsam zu einem Mosaik zusammensetzen, gelingt es der Autorin immer wieder, den Leser unter Hochspannung zu versetzen, indem sie den ein oder anderen Cliffhänger setzt. Die Charaktere wirkten zu beginn unscheinbar auf mich, je tiefer ich mich jedoch in die Story hineindenken konnte wurde ich auch da überrascht, hat man den richtigen Zugang erst einmal gefunden, entfalten sie ihre Lebendigkeit und strahlen Authentizität aus.

Mein Fazit:

Hat man den Zugang zur Story erst einmal gefunden, heißt es dranbleiben. Man sollte vor allem zwischen den Zeilen lesen um der Story hinter der Story auf den Grund zu kommen. Ein Psychothriller, der mich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch überzeugen konnte. Ich gebe gerne eine Leseempfehlung und 3,5 ( 4) Sterne. Danke an RandomHouse und den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar.

Ein frohes neues Jahr

Meine Lieben,

Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr, das sich all eure Wünsche erfüllen mögen. Völlig Vorsatzfrei sind wir ganz ruhig mit lieben Freunden in das neue Jahrzehnt gestartet. In 14 Tagen steht erst einmal ein längerer Krankenhausaufenthalt auf dem Plan, deswegen wird es wohl erst einmal ruhig bleiben. Ein paar Rezensionen aus dem alten Jahr liegen noch hier, krankheitsbedingt hänge ich ganz schön hinterher, doch das ändert sich hoffentlich bald wieder.

Habt einen tollen Tag ❤

Rezension: Brave Mädchen schreien nicht

Brave Mädchen schreien nicht (Libby Whitman 1) von [Dicken, Dania]

Brave Mädchen schreien nicht (Libby Whitman 1)

von Dania Dicken 

Meine Meinung:

Brave Mädchen schreien nicht „ ist der Auftakt zu einer neuen Reihe von Autorin Dania Dicken. Ein Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat.

Libby Whitman , Adoptivtochter der berühmten Profilerin Saddie Whitman, fährt nach ihrem Studium Streife bei Polizei von San Jose. Ihr Traum eines Tages in die Fußstapfen ihrer Adoptivmutter zu schlüpfen, hat sie dabei fest im Blick. Schon mehrfach wurden Libby und ihr Partner Miguel Alvarez zur Adresse der Maxwells gerufen, Tatvorwurf : Häusliche Gewalt. Libby versucht auf sanfte aber Eindringliche Art und Weise Cassidy Maxwell dazu zu bewegen endlich Anzeige gegen ihren Mann zu stellen, leider ohne Erfolg. Als Cassidy spurlos verschwindet, setzt Libby alles daran, die junge Frau zu finden, dies stößt nicht gerade auf Verständnis in Kollegenkreisen. Als man die auf brutalste Weise zugerichtete Leiche von Cassidy findet, ahnt Libby noch nicht welch grausige Details noch ans Licht kommen…..

In ihrem ersten Fall wird Libby an ihre Grenzen gebracht, doch dies hält sie nicht ab, den Fall zu lösen. Dania Dicken besticht mit ihrem Schreibstil. Eindringlich und prägnant führt sie den Leser mitten in das geschehen hinein, zaubert einem Bilder in den Kopf, die man so schnell nicht vergisst. Je tiefer wir in die Story eintauchen, desto lebendiger werden diese Bilder und formen sich zu einem Kopfkino der Extraklasse zusammen. Die Charaktere sind authentisch und lebendig gezeichnet, man bekommt eine genaue Vorstellung von jedem einzelnen. Der Plot ist nicht nur spannend gestaltet, er baut auch weitere Spannung auf. Geschickte Wendungen und so manche falsche Fährte halten den Leser gefangen. Spannung und Nervenkitzel sind garantiert.

Mein Fazit:

Ein Psychothriller der einem emotional ganz schön mitnimmt. Fantastischer Auftakt zu einer neuen Reihe. Für die eher zartbesaiteten Leser könnte er einen ticken zu heftig sein, da es stellenweise schon ziemlich hart her geht. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall von Libby und bin sehr gespannt wie es mit ihr weitergeht. Von mir eine klare Leseempfehlung und 5*

ℝ𝕖𝕫𝕖𝕟𝕤𝕚𝕠𝕟: 𝔻𝕖𝕣 𝔽𝕦𝕟𝕕

Der Fund: Thriller

von Bernhard Aichner 

Inhalt:

Rita Dalek 53 Jahre und Verkäuferin in einem Supermarkt, steht nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. So manches Unglück hat sich schon über Rita ergossen, doch damit soll jetzt Schluss sein, den Rita macht einen Fund, der ihr Sprungbrett in ein leichtes Leben bedeuten kann, oder aber auch ihr Ende…..

Meine Meinung:

Aichners Schreibstil fasziniert mich immer wieder. Kurz und Bündig, einfach auf den Punkt ohne großes drum herum Geschreibsel. Sehr gelungen finde ich dabei, das wir das Buch einmal aus der Sicht der Ermittlers lesen, dabei treffen wir auf unheimlich viele Leute aus Ritas Umfeld, erzählt wird hier in Dialogform, kurz und knackig, was die Spannung meines Erachtens enorm aufbaut. Dann lesen wir viel aus Ritas Leben, erfahren was ihr schon alles widerfahren ist, wir ihr Leben sich entwickelt hat bis zu ihrem Tod. Die Protagonisten sind gut gewählt, jeder bekommt den Raum, den er zum entfalten braucht. Der Plot ist von A-Z gut durchdacht und in Szene gesetzt, man wird von der ersten Seite an in einen Bann gezogen, der einem nicht mehr loslässt. Ein Buch wie es nur Bernhard Aichner schreiben kann.

Von mir eine klare Leseempfehlung. 5*