Rezension Zeckenbiss

Sabine Thiesler

Zeckenbiss

Thriller
Erscheinungstermin: 23. April 2018
Zeckenbiss

Die Großstadt, ein Moloch, Brutstätte des Verbrechens. Faruk lernt von Kindesbeinen an, dass man als Krimineller am besten fährt. Er ist Mehrfach- und Intensivtäter, kommt aber immer wieder mit geringen Strafen davon. Bis irgendwann etwas Schreckliches geschieht.

Wenig später mordet ein Mann scheinbar wahllos, sucht sich komplett unterschiedliche Opfer. Und erst allmählich wird klar, dass er mit all seinen Taten einen grausamen Plan verfolgt …

 

Meine Meinung:

Ein düsterer Spannungsroman mit zu vielen Figuren und Handlungen, die  jedoch ab ca. der Mitte des Buches zu einem ganzen werden. Die Kapitel sind kurz gehalten was es einem erleichtert in der Story zu bleiben. Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben und jeder für sich mit einer gewissen Stärke und Sympathie ausgestattet, für mich persönlich jedoch,waren es einfach zu viele Personen. Auch die Handlungen waren mir zu beginn zu viel. Das Setting spielt zum Teil in der Toscana und in Berlin. Irritierend fand ich,das oftmals Figuren namentlich auftauchten,die eigentlich in keinem Zusammenhang mit dem Kapitel standen. Das Ende war teilweise schockierend und ganz anders als erwartet. Im großen und ganzen, ein tolles Buch und wenn man sich erst mal durchgerungen hat weiterzulesen, fügt sich jedes Teilchen zusammen.

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