Interview mit Moe Teratos – Autorin

Meine Lieben,

Heute möchte ich euch Moe Teratos vorstellen. Moe schreibt im Bereich Thriller/ Horror und hat kürzlich den 5.Teil ihrer Tomas Ratz Reihe veröffentlicht. Seit kurzem gehört sie nun auch zu Redrum Verlage Familie.

Liebe Moe,

Möchtest du uns kurz etwas über dich erzählen?

Ich heiße Moe Teratos, habe leider schon seit siebzehn Jahren die süße Achtzehn überschritten und schreibe seit sechs Jahren Bücher im Horror- und Thrillerbereich. Mit meinem Mann und meinen Katzen lebe und arbeite ich in Duisburg.

1. Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Durch meine nervigen Nachbarn. Die haben mich so in den Wahnsinn getrieben, dass ich zwei Optionen hatte: Bei ihnen klingeln und sie unsanft darauf hinweisen, dass sie mir auf den Sack gehen oder mich an den Rechner setzen und meine Wut auf einem anderen Weg ablassen. Zum Glück habe ich die zweite Option gewählt, sonst säße ich jetzt wohl nicht am Rechner und würde Bücher schreiben, sondern im Knast.

2. Woher nimmst du Ideen für deine Bücher?

Die Frage wurde mir schon oft gestellt und eine richtige Antwort habe ich bis heute nicht gefunden. Sie kommen einfach. In den normalsten Alltagssituationen. Mal während des Autofahrens, dann unter der Dusche oder so wie letztens beim Sport, als ich ein Lied hörte und sich plötzlich eine Geschichte dazu formte.

3. Drei Worte die dich am besten beschreiben?

Ehrlich, tierlieb, verrückt.

4. Dein neues Buch in einem Satz?

Der Kriminalhauptkommissar Tomas Ratz stolpert von einer Scheiße in die Nächste.

5.Gibt es etwas über dich, das wir unbedingt wissen sollten?

Das wird euch jetzt schockieren, aber es muss raus: Ich liiiiiebe Pralinen.

6.Wie lautet der beste Ratschlag den du je bekommen hast?

Kein Schwanz ist so hart wie das Leben.

7.Der Held deines Alltages?

Meine Eltern.

8.Wie hauchst du deinen Protagonisten Leben ein?

Gar nicht so leicht, die Frage zu beantworten … Wenn ich schreibe lasse ich meine Protagonisten einfach von der Leine und folge ihnen. Manchmal stupse ich sie in die richtige Richtung, aber den Großteil lasse ich sie allein machen. Das klingt komisch, aber es ist schwer zu beschreiben und ich denke, so kann man es vielleicht ansatzweise verstehen, wie ich ihnen Leben einhauche. Ich beschreibe nicht, wie sie handeln, sondern ich lasse sie handeln.

9: Wie bekommt man seinen eigenen Schreibstil?

Ich glaube, man bekommt ihn nicht, man hat ihn einfach. Ich habe nie versucht, zu schreiben wie der oder wie der Autor, sondern habe einfach das in die Tasten gehauen, was mir durch den Kopf ging.

10. Wie bist du dazu gekommen im Genre Thriller/Psychothriller zu schreiben?

Weil ich selbst gern aus diesem Genre lese und siehe oben: Durch die lieben Nachbarn. Ein Liebesroman hätte zu meiner damaligen Verfassung wohl kaum gepasst.

11. Hast du unter deinen Büchern einen eigenen Favoriten?

Ja, ich mag „Dort unten stirbst du!“ ganz besonders.

12. Musst du dich als selbst mal zum schreiben motivieren?

Nein, eigentlich nicht. Mir macht das solchen Spaß, dass die Motivation ganz von allein kommt.

13: Wie gehst du mit Schreibblockaden um?

Ich hatte zum Glück bisher erst eine. Mir blieb nichts anderes übrig, als abzuwarten, dass sie vorbeigeht. Habe mich jeden Tag an den Rechner gesetzt und es versucht. Wenn es nicht ging, habe ich es akzeptiert und das solange durchgezogen, bis die Blockade eines Tages plötzlich verschwunden war.

14. Wann bist du am kreativsten?

In den Morgenstunden, gleich nach zwei großen Tassen Kaffee.

15. In welchem Buch würdest du gerne als Figur auftreten?

In Stephen Kings „Es“. Das war damals mein erstes Buch von ihm und es hat mich derart fasziniert, dass ich zu gern eine Rolle darin hätte.

Vielen lieben Dank für deine Zeit. Möchtest du den Lesern abschließend noch etwas sagen?

Bleibt so wie ihr seid. Lasst euch von niemandem verbiegen und genießt euer Leben.

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