Rezension: So einsam der Tod

So einsam der Tod

von Melisa Schwermer  (Autor)

Da ist er endlich, der neue Fall für Fabian Prior aus der Feder von Melisa Schwermer. wer die Bücher der Autorin kennt, weiß das sie nicht einfach 0815 sind, sondern sich immer um aktuelle Themen drehen. So auch “ So einsam der Tod „ Dieses mal dreht sich alles um Drogen, Menschenhandel und Gewalt. Als bekennendes #Fangirl kann ich sagen, das es für mich mit eines der besten Bücher von Melisa Schwermer ist.

Alina Sander kommt nach einer Partynacht mit ihrer Freundin Mareike nicht wie abgesprochen nach Hause. Während Mareike einen Tag später durch Zufall in einem Walsdtück Tod aufgefunden wird, bleibt Alina weiter verschwunden.

Während Thomas Wendtner seinen Urlaub auf Bali verbringt, bekommt Fabian Prior eine Urlaubsvertretung. Helga Kannengießer, die vom Drogenderzenat ins K10 gewechselt ist. Eine Videoaufnahme, welche Helga von ihrer Freundin zugespielt bekommt, weist eine offensichtliche Entführung auf. Da das Video jedoch nicht auf rechtlichem Weg zu den Ermittlern kam, recherchieren die beide auf eigenen Faust. Erst als man die Leiche von Mareike findet, können die beiden ganz offizell ermitteln. Währendessen erlebt Alina ihren persönlichen Alptraum. Gelingt es Fabian und Helga Alina rechtzeitig zu finden?

Ein Thriller, der mir nachträglich noch Gänsehaut bereitet. Melisa Schwermer nimmt sich hier einem Thema an, welches man leider immer häufiger in den Nachrichten hört. Gerade junge Frauen, die am Wochenende gerne mal Party machen sind die beliebtesten Opfer. So auch Alina und Mareike. Mit K.O Tropfen wurden die Mädchen ausser Gefecht gesetzt und entführt. Während Mareike fliehen konnte, und dabei den Tod fand, wird Alina mit Hilfe von Drogen gefügig gemacht. Was sie erwartet, ist unvorstellbar und grauenvoll. Ein Alptraum, der der Realität näher ist als man denkt….

Mehr möchte ich zum Inhalt nicht sagen, da ich ansonsten zu Spoilern greifen müsste. Von der ersten Seite an, baut Melisa Schwermer wieder ein Spannung auf, die den Leser schnell fesselt. Seite um Seite fliegt nur so dahin, kaum angefangen bilden sich Bilder im Kopf, die sehr schnell zu einem extrem realistischen Kopfkino führen. Für mich als Mutter einer 18 Jährigen, der persönliche Horror, gerade weil ich mir selbst jedes mal 1000 Szenarien ausmale, wenn sie sich mal nicht wie besprochen meldet. Die Charaktere sind lebendig und authentisch gezeichnet, Fabian und Helga harmonieren nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten wunderbar miteinander. Ich hoffe noch viel von den beiden lesen zu dürfen.

Hart, skrupellos, schonungslos und absolut realistisch jagt Melisa Schwermer ihre Leser durch die Story. Für mich persönlich mit das beste Buch, das ich von ihr gelesen habe. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5*

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